Auszug der Vereinsgeschichte

 

1911

 

6 junge Männer, alle um 1894 geboren und leidenschaftliche Anhänger des Fußballsportes, fassten den Entschluss, einen eigenen Sportverein zu gründen. Es stießen noch einige interessierte Jugendliche zu den bereits erwähnten und so beschloss man, am 17.11.1911 im Gasthaus „Zum Taunus“ eine Versammlung abzuhalten.

 

In dieser Versammlung wurde ein Vorstand gewählt und der neu gegründete Verein

 

Fuß­ball Club Germania Okriftel a.M.”1911

 

aus der Taufe gehoben.

 

Zum Vereinslokal bestimmte man das Gast­haus "Zum Taunus".

Die Sportkleidung war: schwarz-weiß quer gestreiftes Trikot und weiße Hose. 6 Spieler bildeten eine Mannschaft:

 

Torwart-Verteidiger, 2 Läufer und 3 Stürmer

 

Glessing,W Westenberger,Ph Rittgen,J Henninger,W Braun,K Geiss,Ph

 

  • Sechser – Mannschaft

  • Platz auf der Mainwiese am Wäldchen

 

1912 Karl Beck wird 1. Vorsitzender

1920 die Germania wird B-Klassen-Meister, steigt in die A Klasse auf.

 

1921 Die Vereinsfarben wechseln zu rot-weiß.

 

1929 der Verein pachtet von der ev. Kirchengemeinde ein Gelände an der Hattersheimer Straße und baut es in Eigenhilfe zu einem Sportplatz mit damals gutem Niveau um. Als Meister der A-Klasse Aufstieg in die Kreisliga West-Main.

 

1932 Meisterschaft in der Kreisliga West-Main

- Möglicher Aufstieg in die damals höchste Spielklasse in Deutschland scheitert (Entscheidungsspiel gegen den VfB Friedberg wird verloren)

- schwerer Unfall bei einer Fahrt zum Spiel, 6 Wochen wurde der Verein vom Spielbetrieb freigestellt.

 

1936 Mit reichhaltigem Programm wird das 25-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

1938 Durch die Gleichschaltung aller artverwandten Sportvereine in ganz Deutschland schlossen sich der TV Okriftel und der FC Germania als „Verein für Leibesübungen 1886/1911 Okriftel“ zusammen.

 

1942 Spielbetrieb wird eingestellt, Sportplatz dient als Lagerplatz

 

1945 Der Verein beklagt nach Kriegsende 34 Tote und 17

Vermisste, alle Sportvereine im Ort laufen unter „ SG-Okriftel “. Der Sportplatz ist noch Lagerplatz, man benutzt den Betriebssportplatz der Cellulose – Fabrik. Einige Vereinsdokumente gehen in dieser Zeit verloren.

 

1946 Es werden wieder Meisterschaftsspiele ausgetragen.

 

1948 Auflösung der „Spielgemeinschaft Okriftel“, TV Okriftel und FC Germania sind wieder eigenständige Vereine.

 

1949 Entscheidungsspiel um die Meisterschaft vor 4000 Zuschauer, 0 : 4 verloren.

 

1951 A-Klassenmeister mit 12-Punkte-Vorsprung

 

40-jähriges Jubiläum mit 260 Mitglied

 

 

1958 Ein Club der Altfußballer gründet sich, Willi Germann übernimmt den 1.Vorsitz

 

1959 Der größte sportliche Triumph in der Vereinsgeschichte:

Hessen-Pokal-Gewinner im Juni in Gießen gegen Germania Marburg 4 : 2

 

Trapp, W

Hettiger,F Kinbach,E

Jerominek,H Hochheimer,M Kocholati,W

Loos,H Wolf,J Jung,W Loos,G Kaufmann,H

 

 

1960 die A-Jugend des FC Germania wird Gruppenmeister.

 

1961 50-jähriges Jubiläum mit geglücktem Fest

 

 

 

1965 am Wäldchen entsteht ein Hartplatz. Keine Kabinen und vor allem kein Licht. Ein in Eigenhilfe errichtetes Clubheim mit Duschen und Umkleidekabinen wird an die Radfahrerhalle angebaut.

 

1966 Abstieg als ältester Verein (15 Jahre) aus der Bezirksklasse.

 

1967 Ein Abstieg in die B-Klasse schließt sich an.

 

1971 60-jähriges Jubiläum

Der Verein verkauft sein altes, eigenes Vereinsheim an der Radfahrerhalle und bezieht ein neues Clubhaus am Sportplatz. Positive Auswirkungen durch das neue Vereinsheim. Erfolgreiche Jugendarbeit

 

1972 für 2 Jahre meldet der Verein eine Damenmannschaft.

 

1980 Ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die A-Klasse gegen TV Wallau geht mit 1:2 verloren.

 

1981 In dieser Saison gelingt endlich die B-Klassenmeisterschaft und damit der Aufstieg in die A-Klasse.

 

70-jähriges Jubiläum bei großer Begeisterung.

 

1984 ein superstarker Jahrgang wird B-Jug,-Meister in der Leistungsklasse. Zuvor war man schon als D-Jug. aufgestiegen. Danach errang man 2 Jahre in Folge als C-Jugend den Kreis,- und den Bezirkspokal.

 

Jung,R Hartmann,B Duchatsch,J Jung,HJ Enders,F Sawinske,K Hamela,P Markus,J Jung,R Heinrich,S Hettiger,K

Käck,St März,J Alban,C Sattler,H Grund,J Ritter,KH Fuchs,C

 

1985 von einem Jahrgang der A-Jugendmeister wird kann der Verein einige Jahre zehren.

nach 43 Jahren tritt Otto Schulz aus gesundheitlichen Gründen als Kassierer zurück.

 

1986 75-jähriges Jubiläum bei sehr großer Begeisterung

 

 

1988 Die Altfußballer feiern im „Kühlen Grund“ den 30. Gründungstag.

 

 

1991 80-jähriges Jubiläum

 

 

1992 Wiederaufstieg in die Bezirksklasse

 

 

1993 Kunstrasenplatz entsteht

 

1994 Abstieg: man sah sich leider in der A-Klasse wieder

 

 

1996 über die Relegation gelangte man wieder in die Bezirksklasse.

 

Den vielen Helfer im Jugendlager wird für ihre aufopfernde Tätigkeit mit den Kindern und Jugendlichen im Verein gedankt.

 

1998 wieder über die Relegation stieg man für 2 Jahre in die Bezirksoberliga auf

Die Altfußballer feiern „ Im Taunus“ den 40. Gründungstag.

 

 

2008 Die Altfußballer feiern im HdV ihren 50. Gründungstag.

2009 59iger Hess.-Pokalsieger feiern nach 50 Jahren im HdV.

 

Wolf,J Conradi,H Jung,W Hochheimer,M Loos,G Loos,H Kinbach,E

Altfußballer, sie treffen sich regelmäßig jeden 1. Montag im Monat im „Goldenen Anker“

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